THL3 VU – Verkehrsunfall PKW, Person eingeklemmt

Datum: 28. Januar 2026
Alarmzeit: 6:02 Uhr
Dauer 1 Stunde
Art: Technische Hilfeleistung
Einsatzort: A45 Aschaffenburg -> Gießen
Fahrzeuge: Kahl 12/1, Kahl 40/1, Kahl 56/1


Einsatzbericht:

+++ Gemeldeter Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person – glimpflicher Ausgang – weiterer Unfall auf der Autobahn im Stauende +++

Am frühen Mittwochmorgen (28.01.2026) wurden die Feuerwehren Kahl am Main, Alzenau und Karlstein mit dem Stichwort „Verkehrsunfall auf der Autobahn mit eingeklemmter Person“ auf die BAB 45 alarmiert.
In Fahrtrichtung Gießen, kurz vor dem Hanauer Kreuz, fanden die Einsatzkräfte einen verunfallten Pkw vor. Das Fahrzeug war alleinbeteiligt von der Fahrbahn abgekommen und kam im verschneiten Grünstreifen zwischen Sträuchern zum Stillstand. Glücklicherweise bestätigte sich die erste Alarmmeldung vor Ort nicht: Entgegen der ursprünglichen Meldung war keine Person im Fahrzeug eingeklemmt.
Der Fahrer des Pkw konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen und wurde leicht verletzt durch den Rettungsdienst versorgt sowie zur weiteren Behandlung übergeben. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr ab und sorgte für eine ausreichende Ausleuchtung der Unfallstelle.
Nach etwa einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben, anschließend konnten alle eingesetzten Kräfte wieder in ihre Gerätehäuser einrücken.
Nicht einmal eine Stunde später kam es auf demselben Autobahnabschnitt zu einem weiteren Verkehrsunfall. Infolge der Bergungsarbeiten an der ersten Einsatzstelle hatte sich ein Rückstau gebildet, an dessen Ende zwei Pkw miteinander kollidierten.
Die ersteintreffende Fahrzeugbesatzung der Feuerwehr konnte die Lage vor Ort schnell bestätigen. Die Unfallstelle wurde umgehend mit zwei Einsatzfahrzeugen abgesichert. Zudem reinigten die Einsatzkräfte die Fahrbahn von Fahrzeugteilen, sodass eine Vollsperrung der Autobahn nicht erforderlich war und der Verkehr weiterhin eingeschränkt fließen konnte. Zwei leicht verletzte Personen wurden durch den Rettungsdienst versorgt.
Die ebenfalls mitalarmierten Feuerwehren aus Alzenau und Karlstein konnten ihre Anfahrt zur Einsatzstelle abbrechen. Nachdem die beiden verunfallten Pkw auf den Seitenstreifen verbracht worden waren und die Fahrbahn wieder vollständig passierbar war, konnte auch dieser Einsatz durch die Feuerwehr Kahl beendet werden. Wie bereits beim vorherigen Einsatz waren alle Maßnahmen nach etwa einer Stunde abgeschlossen.