Einsätze 2019

+++ Minifeuerwehr+++

Große Prüfung für die ganz Kleinen

Am gestrigen Donnerstag stand zum ersten Mal eine besondere Prüfung für die jüngeren Feuerwehrmitglieder der Feuerwehr Kahl an.

Was die Kinder zwischen 8-12 Jahren spielerisch in den Minifeuerwehrstunden nützliches gelernt hatten, wurde erstmals in Kahl in der jährlichen landkreisweiten Flämmchen-Prüfung abgefragt.

Hierbei konnten alle 9 teilnehmenden Minifeuerwehrkinder das Kinderflämmchen 1 (von 1 bis 4) erfolgreich erwerben.

Die Fragen über die Aufgaben der Feuerwehr, was man im Umgang mit Kerzen und Streichhölzern beachten muss und was man alles bei einem Notruf sagen sollte, konnten unsere Minis den Prüfern fehlerfrei erzählen.

Anschließend musste mit einem Kleinlöschgerät die Zielfähigkeit „im Löschangriff“ demonstriert werden.

Als Belohnung wurden am Ende vom Kommandanten ein Abzeichen und ein Flämmchen-Ausweis feierlich überreicht.

Wir freuen uns über die rege Teilnahme und gratulieren unseren Minis herzlich den ersten Schritt auf dem Weg zu großen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner absolviert zu haben.

Unterstützung bei Brand in Karlstein

Zu einem B3P „Brand im Gebäude – Person in Gefahr“ wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein sowie ein weiteres Löschfahrzeug aus der Gemeinde Kahl, in der Nacht von Sonntag auf Montag (20.05.) um 00:36 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vor Ort in der Kurmainzer Straße (OT Dettingen), drang massiv Rauch aus dem Gebäude, zwei Frauen hatten bereits eine Person aus dem Wohnbereich bis in den Flur geschleppt, mussten dann aber auf Grund der starken Rauchentwicklung das Gebäude verlassen, beide hatten sich hierbei eine Rauchgasvergiftung zugezogen und wurden durch den Rettungsdienst später in ein Krankenhaus eingeliefert. Sofort gingen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor und fanden den Bewohner auf, dieser wurde nach draußen gebracht und von Feuerwehrleuten sowie einem sich privat vor Ort befindlichen Mitglied der BRK Bereitschaft, bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, versorgt. Hierbei zeigte sich wieder, wie wichtig die medizinische Ausbildung und Ausstattung auch bei der Feuerwehr ist. So werden in Karlstein auf jedem Löschfahrzeug ein Automatischer – Externer – Defibrillator kurz AED, sowie auf allen Fahrzeugen Notfallrucksäcke mit erweiterter Ausstattung (First Responder), vorgehalten. Beides konnte in diesem Fall erfolgreich eingesetzt werden. Den Rest des Eintrags lesen. »

Brand im Hafen Aschaffenburg

Am Samstag, 11.05.2019 kam es gegen 05.00 Uhr in Aschaffenburg zu einem Großbrand in einer Recycling Firma in Aschaffenburg-Leider. Zu diesem Brand wurden auch zahlreiche Feuerwehren und Einheiten aus dem Landkreis Aschaffenburg zur Unterstützung der Feuerwehr Aschaffenburg alarmiert.
So kamen u.a. die Züge „Warnen“ aus beiden Inspektionsbezirken zum Warnen der Bevölkerung in Aschaffenburg-Leider, Stockstadt und Sonneck, der Zug „Messen“ zur Gefahrstoffmessung, weitere überörtliche Löschzüge mit Atemschutzgeräteträgern, die zur unmittelbaren Brandbekämpfung eingesetzt wurden, die SEG-Drohne, Feuerwehrboote zum Einziehen einer Ölsperre und das Atemschutzzentrum zum Einsatz. Außerdem wurden aus dem Landkreis große Mengen Schaummittel für die Brandbekämpfung angeliefert. Die letzten Kräfte aus dem Landkreis wurden gegen 21.30 Uhr aus dem Einsatz entlassen.

Im Einzelnen waren folgende Einheiten in Aschaffenburg tätig: Alzenau, Atemschutzzentrum Goldbach, Blankenbach, Dammbach, Eichenberg, Feldkahl-Rottenberg, Goldbach, Großostheim, Haibach, Heigenbrücken, Hörstein, Hösbach-Bahnhof, Johannesberg, Kahl, Karlstein, Kleinostheim, Krombach, Laufach, Mainaschaff, Mömbris, Niedersteinbach, Sappi Stockstadt, Schimborn, Stockstadt, Waldaschaff, Wasserlos, Weibersbrunn, Winzenhohl

Waldbrand in Großkrotzenburg

Zur Unterstützung bei einem Waldbrand im hessischen Großkrotzenburg wurde aus dem Zugkonzept des Landkreises Aschaffenburg der Löschzug 02 Karlstein/Kahl alarmiert. Ein solcher Standardlöschzug besteht im Lkr. Aschaffenburg immer aus einem Führungsfahrzeug und zwei Löschfahrzeugen. Situationsbedingt wird dieser noch um ein Sonderfahrzeug, je nach Einsatzauftrag, ergänzt. In diesem Fall rückte noch ein Tanklöschfahrzeug mit aus. Im Laufe des Einsatzes wurde noch das TLF 24/50 der Stadt Alzenau, der GW-U mit Waldbrand Equipment aus Karlstein, sowie der MTW aus Karlstein mit der Einsatzdrohne nachgefordert. Die letzten Bayerischen Kräfte kehrten um 17:38 Uhr in ihr Gerätehaus zurück.

Die ca. 5000 qm große Einsatzstelle wurde von ca. 100 Feuerwehrkräften mit über 15 Einsatzfahrzeugen aus Hessen und Bayern bekämpft.

Bilder: Feuerwehr Karlstein

 

Mehrere Einsätze für die Freiwillige Feuerwehr am Dienstagmorgen

Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr wurden heute Vormittag zunächst zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Fahrzeugen im Kahler Ortsgebiet mit drei beteiligten Personen alarmiert.

Bei dem Unfall wurde eine Person verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Auf die Absicherung der Unfallstelle und die Betreuung der unverletzten Fahrzeuginsassen folgte unmittelbar eine weitere Aufgabe für die Freiwilligen Feuerwehrleute.

Auf einem Gelände ganz in der Nähe des Feuerwehrhauses verlor ein Lastwagen vermutlich wegen eines technischen Defekts eine sehr große Menge an Motoröl, welches ursprünglich ausgeliefert werden sollte.

Um eine weitere Umweltkontamination zu verhindern, wurde das Öl mit einer sehr großen Menge an Ölbindemittel abgestreut, so dass der Schadstoff gebunden wurde, wie auf den Fotos zu sehen ist.

Nebenschauplatz des ereignisreichen Vormittags war schließlich noch ein festgefrorener Schwan auf dem Campingsee. Nach Ersterkundung der Lage durch die Feuerwehrleute nach Erhalt der Meldung übernahm die Wasserwacht Kahl den Einsatz und befreite das Tier aus seiner misslichen Situation.

 

 

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