Einsätze 2018

Waldbrand im bayerisch-hessischen Grenzgebiet

(19.07.2018) Die Feuerwehr Kahl wurde gegen 11.30 Uhr zu einer unklaren Rauchentwicklung in den Bereich Emmerichshofen alarmiert. Fast zeitgleich wurde auch die Feuer Hanau zu einer Rauchentwicklung auf hessischem Gebiet alarmiert. Während der Anfahrt stellte sich jedoch heraus, dass es sich um einen großen Waldbrand im bayerisch-hessischen Grenzgebiet Richtung Neuwirtshaus handelt. Zur Bekämpfung des Waldbrandes wurden umgehend weitere Feuerwehren aus Großkrotzenburg, Karlstein, Alzenau, Langenselbold und Maintal alarmiert. Zudem wurde ein Polizeihubschrauber mit Außenlastbehälter angefordert. Das DRK aus Großauheim wurde zur Betreuung der Einsatzkräfte ebenfalls alarmiert. Betroffen sind ca. 6000 Quadratmeter Wald. Erst gegen 17.30 Uhr war der Waldbrand unter Kontrolle.

Auf der Rückfahrt wurde durch die Feuerwehr Kahl noch ein Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 3308 entdeckt und bis zum Eintreffen der Polizei abgesichert.

Tierischer Gast

Ungewöhnlichen Besuch hatte ein Kahler am Morgen des 9.7.2018. Ein Waschbär hatte sich in das Anwesen verirrt. Der tierische Besuch konnte durch die Feuerwehr Kahl gezähmt werden und wurde in seine heimische Umgebung zurück gebracht.

Schaulustige stören Feuerwehr bei Patientenrettung

Am Abend des 05.06.2018 wurde die Feuerwehr Kahl zur Unterstützung durch den Rettungsdienst für einen dringlichen Patiententransport alarmiert. Mit der Drehleiter musste ein Patient vom 1. Stock ins Erdgeschoss zum Rettungswagen verbracht werden. Bei diesen Rettungen wird der Patient beispielsweise durch ein Fenster oder eine Balkontür in einem oberen Stockwerk auf der Krankentrage liegend auf den Drehleiterkorb geschoben und dann schonend nach unten gefahren. Dies ist nur im Freien und unter öffentlicher Einsicht möglich. Leider nutzten Schaulustige diese Situation aus und fertigten Bildaufnahmen von der Rettung und dem Patienten an. Die Feuerwehr wurde hierdurch in ihrer Arbeit deutlich gestört und der Patient durch diese Anstandslosigkeit massiv in seiner Privatsphäre verletzt. Die Polizei wurde zur Klärung der Sachlage zur Einsatzstelle nachgefordert.
In Deutschland ist aus gutem Grund bereits das Anfertigen von Bildaufnahmen von hilflosen Personen durch Privatpersonen, wie z.B. Schaulustige, strafrechtlich verboten, auch dann, wenn die Aufnahmen nicht an Dritte weiter gegeben werden.

Kellerbrand

Am Abend des 05.04.2018 wurden die Freiwilligen Feuerwehren Kahl, Karlstein und Alzenau durch die Leitstelle Bay. Untermain zu einem Kellerbrand in einem Einfamilienhaus in Kahl alarmiert.

Alle Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten. Im Keller konnte das Feuer durch zwei Atemschutztrupps der Kahler Feuerwehr gelöscht werden. Im Einsatz befanden sich insgesamt 4 Atemschutzgeräteträger-Trupps der Feuerwehren Kahl und Karlstein. Der Einsatz war nach ca. 1,5 Stunden beendet.

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