Allgemein

Waldbrand in Großkrotzenburg

Zur Unterstützung bei einem Waldbrand im hessischen Großkrotzenburg wurde aus dem Zugkonzept des Landkreises Aschaffenburg der Löschzug 02 Karlstein/Kahl alarmiert. Ein solcher Standardlöschzug besteht im Lkr. Aschaffenburg immer aus einem Führungsfahrzeug und zwei Löschfahrzeugen. Situationsbedingt wird dieser noch um ein Sonderfahrzeug, je nach Einsatzauftrag, ergänzt. In diesem Fall rückte noch ein Tanklöschfahrzeug mit aus. Im Laufe des Einsatzes wurde noch das TLF 24/50 der Stadt Alzenau, der GW-U mit Waldbrand Equipment aus Karlstein, sowie der MTW aus Karlstein mit der Einsatzdrohne nachgefordert. Die letzten Bayerischen Kräfte kehrten um 17:38 Uhr in ihr Gerätehaus zurück.

Die ca. 5000 qm große Einsatzstelle wurde von ca. 100 Feuerwehrkräften mit über 15 Einsatzfahrzeugen aus Hessen und Bayern bekämpft.

Bilder: Feuerwehr Karlstein

 

Experimental-Fahrzeug E65+X

Kahl/München Unsere Gesellschaft geht nicht nachhaltig und konsequent mit den vorhandenen
Ressourcen um. Viel zu leichtfertig werden Dinge in die Ecke gestellt oder gleich gänzlich entsorgt. Gerade in unserer wohlhabenden, bzw. Wegwerfgesellschaft, in Verbindung des gesellschaftlichen Wandels und dem Schwund der natürlichen personellen Ressourcen, gewinnt das „personelle Upcycling“ überdurchschnittlich an Bedeutung! Durch die Individualität des vorhandenen menschlichen Potentials an Wissen, entstehen hier aber enorme Möglichkeiten für unsere Gesellschaft! Die Wiederverwertung von bereits vorhandenem „Rohstoff Wissen und Lebenserfahrung“ reduziert den eh nicht vorhanden Deckungsbedarf in unserer Bevölkerung, dieses nicht in Geld zu messende Gedankengutes. Wie nahezu in allen Bereichen unserer gesamten Gesellschaft, macht sich der Fachkräftemangel auch bei den Freiwilligen Feuerwehren massiv bemerkbar. Auf der einen Seite spielt die Verfügbarkeit, insbesondere die Tagesalarmierbarkeit eine große Rolle. Aber mit jedem Feuerwehrmann, der nach Jahrzehnten Übungs- und Einsatzdienst diese verlässt, geht ein großer Teil an Erfahrung, Orts- und Objektkunde einer jeder Einsatzabteilung mit in den Ruhestand.
Wissen, das unwiderruflich verloren geht! Um hier entgegenzuwirken, hat die Politik weder vom Gesetz noch von den technischen Richtlinien und Voraussetzungen, die richtigen Antworten auf viele Fragen. Mit dem „Projekt 65 Plus X“ nimmt die Feuerwehr Kahl an einer Studie des Innenministeriums des Freistaates Bayern teil. Das Projekt ist nach Aussage des Ministeriums einzigartig in Deutschland, ja gar weltweit. Mit der Freiwilligen Feuerwehr Kahl im Landkreis Aschaffenburg, hat man hier einen verantwortungsbewussten und fachlich kompetenten Partner unter zahlreichen Bewerbern ausgewählt! An dieser Stelle einen ganz großen Dank an die Kreisbrandinspektion, ganz besonders KBI Frank Wissel, der sich im Auswahlverfahren für den Projektstandort Kahl, mit Begeisterung beim Innenministerium aktiv eingesetzt hat, sowie den Kommandanten der Feuerwehr Kahl, Alexander Reuß, für die Bereitstellung der nötigen Ausrüstung und der zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten!

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Feuerwehrfahrzeug fährt nach Italien

Fahrtroute Kahl Brescia

Fahrtroute Kahl – Brescia

Das Löschfahrzeug HLF 20/16 der Feuerwehr Kahl am Main hat am 2. Dezember 2014 eine große Reise angetreten. Quer durch Bayern, Österreich, über den Brenner bis zum Gardasee führt die Route zur Firma BAI in Brescia/Norditalien. Dort wird das Feuerwehrfahrzeug einem umfassenden Serviceaufenthalt im Herstellerwerk unterzogen. Ein zwischen der Feuerwehr Kahl am Main und der Firma BAI gemeinsam erarbeiteter Vergleich ist die Grundlage für umfangreiche Instandsetzungen und Updates.

HLF von BAI mit italienischen Überführungskennzeichen

HLF von BAI mit italienischem Überführungskennzeichen

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Feuerwehr Kahl am Main führte Feuerwehrumfrage durch

fwag_2014_05_06_101_webErgebnisse sind gut und mit „Arbeitsauftrag“

Die Feuerwehr Kahl am Main wollte es genau wissen: Wie geht es den Angehörigen in unserer Feuerwehr? An welchen Stellschrauben muss die Führung drehen, um die Zufriedenheit, die Verbundenheit, aber auch Ausbildungsziele und Einsatzerfolg zu verbessern? Aus diesem Grund hat sich Feuerwehrchef Florian Ritter entschlossen, den Lumdataltest der FeuerwehrAgentur anzuwenden. Der Lumdataltest wurde 2009 von der Gießener FeuerwehrAgentur entwickelt und bei weit mehr als 30 Feuerwehren in ganz Deutschland angewandt. Dieser sozialwissenschaftlich objektive, reliable und valide Test, der als Papierfragebogen oder als Onlineumfrage zur Verfügung steht, kann innerhalb kürzester Zeit ein objektives Bild über den Zustand einer Feuerwehr und zum Beispiel deren Zukunftsfähigkeit wiedergeben.

fwag_2014_05_06_100_webDass der Lumdataltest auf gute Resonanz gestoßen ist, zeigt eine Beteiligung von weit über 80% unter den Feuerwehangehörigen in Kahl. Martin Lutz von der FeuerwehrAgentur hat die Ergebnisse und die zugehörigen Interpretationen vor Verwaltungsleitung und Feuerwehrmitgliedern präsentiert und zur Diskussion vorgestellt. Bei den Ergebnissen zeigte sich ein mit 87% als gut oder sehr gut wahrgenommenes Ausbildungsniveau und auch eine hohe Zustimmung zur Leitung der Feuerwehr (mit über 80%). Insgesamt resümierte Feuerwehrchef Florian Ritter ein selbst für ihn überraschend gutes Ergebnis „Viele Ergebnisse waren so bereits auch gefühlt, aber nie gesichert. Diese Sicherheit haben wir nun durch eine professionelle Umsetzung. Diese Fakten sind dann wenn wir sie an die Politik oder die Bürger kommunizieren erheblich wirkungsvoller, als meine persönliche Individualmeinung“ freut sich Ritter über die Zahlen, die ihm nun als konkretes Führungsinstrument zur Verfügung stehen.  Denn damit will er so einiges anstellen: „Die nächsten Themen die wir bearbeiten werden sind die Kommunikation in der Gruppe und das Thema zeitgemäßer Erwachsenenbildung, Methodik, Didaktik, damit wir im regelmäßigen Übungsdienst unseren Feuerwehrleuten gute Erfolge und noch bessere Erlebnisse bieten können“. (Pressemeldung der FeuerwehrAgentur)

Freitag der 13. ist Rauchmeldertag

Rauchmelder retten Leben

Rauchmelder retten Leben

Jeden Monat verunglücken rund 35 Menschen tödlich durch Brände, die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Die Mehrheit stirbt an einer Rauchvergiftung. Zwei Drittel aller Brandopfer werden nachts im Schlaf überrascht.

Die jährlichen Folgen in Deutschland: Rund 400 Brandtote, 4.000 Brandverletzte mit Langzeitschäden und über eine Mrd. Euro Brandschäden im Privatbereich. In den meisten Bundesländern ist daher die Installation von Rauchmeldern bereits gesetzlich vorgeschrieben.

Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelder zur Katastrophe führen. Vor allem nachts werden Brände in Privathaushalten zur tödlichen Gefahr, wenn alle schlafen, denn im Schlaf riecht der Mensch nichts. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein, die Opfer werden im Schlaf bewusstlos und ersticken dann.

Da bereits das Einatmen einer Lungenfüllung mit Brandrauch tödlich sein kann, ist ein  Rauchmelder der beste Lebensretter in Ihrer Wohnung. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.

Zigarettenrauch löst übrigens bei qualitativ hochwertigen Rauchmeldern keinen Alarm aus, solange die Zigarette nicht direkt unter den Rauchmelder gehalten wird.

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