Stellen wir uns das folgende Einsatzszenario einmal vor:
Wohnhausbrand, im dritten Stock werden Personen (vielleicht sogar Kinder?) vermisst. Der Angriffstrupp geht zur Menschenrettung vor. Jeder Kamerad, jede Kameradin trägt die persönliche Schutzausrüstung, welche komplett zusammen mit Pressluftatmer etwa 25 Kilogramm auf die Wagge bringt. Es geht ab nach oben, nicht zu vergessen, dass die C-Leitung auch noch mitgenommen und durch das völlig verqualmte Treppenhaus zirkuliert werden muss. Oben im dritten Stock angelangt heißt es Türen aufzubrechen und Personensuche durchzuführen. Hat man die vermissten Personen gefunden, gilt es diese so schnell wie möglich zu retten.
Solche Einsätze führen auch die Härtesten unter uns an die Grenze der körperlichen Leistungsfähigkeit. Gewiss kann man sagen, dass derartige Einsatzlagen (zum Glück) eher selten sind. Doch: Jeden von uns kann es treffen, ob auf dem Dorf oder in der Großstadt. Jede Minute kann der Alarmmelder oder die Sirene losgehen und wir stehen genau vor einer solchen Extremsituation.
Anforderungen, die dabei an die einzelne Einsatzkraft gestellt werden, verlangen neben technischem und taktischem Wissen und Können vor allem körperliche und seelische Belastbarkeit ab.
In bestimmten Situationen werden Feuer-wehrleute bis an das Limit ihrer körperlichen Leistungsreserven gefordert. Die Empfehlungen die aus mehreren Studien resultieren, gehen immer in ein- und dieselbe Richtung:
ein angemessener Fitnesszustand ist für Feuerwehreinsatzkräfte ein absolutes Muss, damit bei körperlich belastenden Einsätzen kein gesundheitlicher Schaden zurückbleibt.
Quelle:
Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord
- Prävention / Öffentlichkeitsarbeit –
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